Pickel richtig entfernen: So geht es hautschonend und sicher
Pickel richtig entfernen: Was hilft – und was Sie besser vermeiden
Ein Pickel ist schnell entdeckt, und der Impuls, ihn auszudrücken, ist oft groß. Doch Drücken, Kratzen oder Aufstechen kann die Haut zusätzlich reizen und Entzündungen verschlimmern. Im ungünstigen Fall bleiben dunkle Flecken oder Narben zurück. Am schonendsten ist es meist, den Pickel in Ruhe abheilen zu lassen und die Haut gezielt zu pflegen.
Warum Sie Pickel nicht ausdrücken sollten
Beim Ausdrücken können Bakterien und entzündetes Material tiefer in die Haut gelangen. Das kann Rötung, Schwellung und Schmerzen verstärken. Außerdem können Fingernägel kleine Verletzungen verursachen, durch die Keime eindringen. Besonders entzündete, tiefe oder schmerzhafte Pickel sollten Sie daher nicht selbst ausdrücken.
Was Sie stattdessen tun können
- Sanft reinigen: Waschen Sie die betroffene Stelle mit lauwarmem Wasser und einem milden, nicht scheuernden Reinigungsprodukt. Starkes Rubbeln trocknet die Haut aus und kann sie reizen.
- Pickel in Ruhe lassen: Berühren Sie die Stelle möglichst wenig. Ein Hydrocolloid-Pflaster kann helfen, sie vor Reibung und unbewusstem Drücken zu schützen. Verwenden Sie es nach Packungsangabe.
- Geeignete Wirkstoffe nutzen: Produkte mit Salicylsäure oder Benzoylperoxid können bei manchen Pickeln helfen. Beginnen Sie mit einer niedrigen Konzentration und beachten Sie die Anwendungshinweise. Diese Wirkstoffe können die Haut reizen; Benzoylperoxid kann außerdem Textilien ausbleichen.
- Feuchtigkeitspflege verwenden: Eine leichte, als nicht komedogen gekennzeichnete Pflege kann die Hautbarriere unterstützen. Verzichten Sie auf aggressive Peelings und stark alkoholhaltige Produkte.
Neue Wirkstoffe sollten zunächst sparsam und nicht gleichzeitig in großer Menge angewendet werden. Bei empfindlicher Haut oder Unsicherheit kann eine Apotheke oder eine Hautarztpraxis beraten.
Wenn ein Pickel von selbst aufgeht
Reinigen Sie die Stelle vorsichtig mit Wasser und einem milden Reinigungsprodukt. Tupfen Sie sie mit einem sauberen Tuch trocken und vermeiden Sie weiteres Drücken oder Kratzen. Ein sauberes Pflaster kann die Stelle vor Schmutz und Reibung schützen. Verwenden Sie keinen Alkohol, keine Zahnpasta und keine scharfen Hausmittel – sie können die Haut zusätzlich reizen.
Wann professionelle Hilfe sinnvoll ist
Wenden Sie sich an eine Hautarztpraxis, wenn Pickel tief sitzen, stark schmerzen, häufig wiederkehren oder Narben hinterlassen. Auch bei großflächiger Akne oder wenn rezeptfreie Pflege nach mehreren Wochen keine Besserung bringt, ist fachlicher Rat sinnvoll. Eine Ärztin oder ein Arzt kann passende Behandlungen empfehlen und entzündete Hautveränderungen bei Bedarf fachgerecht versorgen.
Das Wichtigste auf einen Blick
Pickel möglichst nicht ausdrücken oder aufstechen. Sanfte Reinigung, geeignete Pflege und etwas Geduld sind in der Regel hautschonender. Bei starken, tiefen oder anhaltenden Beschwerden sollte eine Hautarztpraxis die Ursache und Behandlung beurteilen.
5 Tipps zur richtigen Entfernung von Pickeln
- Pickel möglichst nicht ausdrücken – das kann Entzündungen und Narben verursachen.
- Wasche die Hände und reinige die Haut sanft, bevor du sie berührst.
- Nutze ein sauberes, warmes Tuch für einige Minuten, um die Stelle zu beruhigen.
- Trage ein geeignetes Mittel mit Salicylsäure oder Benzoylperoxid dünn auf.
- Bei starken, schmerzhaften oder wiederkehrenden Pickeln ärztlichen Rat einholen.
Pickel möglichst nicht ausdrücken – das kann Entzündungen und Narben verursachen.
Pickel sollten möglichst nicht ausgedrückt werden: Durch den Druck können Bakterien und entzündetes Material tiefer in die Haut gelangen und die Entzündung verschlimmern. Außerdem können kleine Verletzungen entstehen, die das Risiko für Narben oder dunkle Flecken erhöhen. Лучше lassen Sie den Pickel in Ruhe abheilen und reinigen Sie die Haut sanft.
Wasche die Hände und reinige die Haut sanft, bevor du sie berührst.
Wasche dir gründlich die Hände, bevor du einen Pickel oder die umliegende Haut berührst. Reinige die Stelle anschließend sanft mit lauwarmem Wasser und einem milden Waschprodukt – ohne zu rubbeln oder zu kratzen. So reduzierst du Schmutz und Keime auf der Haut und vermeidest zusätzliche Reizungen.
Nutze ein sauberes, warmes Tuch für einige Minuten, um die Stelle zu beruhigen.
Lege ein sauberes, warmes – nicht heißes – Tuch für einige Minuten auf die betroffene Stelle. Die Wärme kann die Haut beruhigen und das Spannungsgefühl lindern. Reibe oder drücke den Pickel dabei nicht; wasche das Tuch anschließend und verwende es nicht für andere Hautstellen.
Trage ein geeignetes Mittel mit Salicylsäure oder Benzoylperoxid dünn auf.
Trage ein geeignetes Mittel mit Salicylsäure oder Benzoylperoxid dünn auf die betroffene Stelle auf und halte dich dabei an die Packungsbeilage. Salicylsäure kann verstopfte Poren lösen, während Benzoylperoxid gegen Akne verursachende Bakterien wirkt. Beginne am besten mit einer niedrigen Konzentration und teste das Produkt zunächst an einer kleinen Hautstelle, denn beide Wirkstoffe können die Haut reizen oder austrocknen. Benzoylperoxid kann zudem Kleidung und Handtücher ausbleichen.
Bei starken, schmerzhaften oder wiederkehrenden Pickeln ärztlichen Rat einholen.
Bei starken, schmerzhaften oder immer wiederkehrenden Pickeln ist ärztlicher Rat sinnvoll. Eine Hautärztin oder ein Hautarzt kann die Ursache abklären und eine passende Behandlung empfehlen, damit sich die Entzündung nicht verschlimmert und möglichst keine Narben entstehen.
